Posts mit dem Label Backen werden angezeigt. Alle Posts anzeigen
Posts mit dem Label Backen werden angezeigt. Alle Posts anzeigen

Moon-Spoon Oreo Keks Muffin

Keine Kommentare:


Darf ich vorstellen? Ich muss zu meiner Schande gestehen, das ich diesen Blog bis dato noch nicht kannte. Bis mich eine meiner Gruppenteilnehmerinnen mit der Nase drauf aufmerksam gemacht hat. Ich bin jetzt nicht so die Bäckerin und wenn es zu aufwändig wird, hab ich einfach nicht die Lust dazu. Aber das Backen mit Oreo Keksen ist schon ziemlich cool. Wer den Keks auf Grund seiner Philosophie ablehnt, schaut sich einfach nach einem ähnlichen Produkt um. Genommen werden kann, was gefällt. Schaut bei Annika und ihrem großartigen Blog vorbei, ihre Ideen sind einfach der Hammer (KLICK).
Wie immer haben es nicht alle Zutaten ins Bild geschafft. Ich hab mich nicht zu 100% ans Rezept gehalten, meine Version ist somit ohne Soja. Ihr benötig

Für den Teig (ergibt 6 Muffins):
30g Mehl
45ml Reismilch
30g Zucker
15g zerlassene Margarine
1 TL Eiersatz (no egg)
2 TL Backkakao
1 MS gemahlene Vanille
1,5 MS Backpulver
1 Prise Salz

Gebt alles zusammen in eine Schüssel, der Teig lässt sich wunderbar mit dem Schneebesen rühren. 


Erdnuss Cookie Füllung:
12 Kekse
12 TL Erdnussmus

Verwendet Muffinförmchen aus Papier und gebt jeweils einen Keks in das Förmchen. Darauf kommt ein TL Erdnusmus und ein zweiter Keks. Bitte gebt jetzt euren Teig darauf und backt das Ganze bei 180°C Ober- und Unterhitze 15 Minuten im Backofen. Nehmt eure Muffins aus dem Backofen und lasst sie abkühlen. 

Für oben drauf:
75ml gut gekühlte vegane Schlagsahne (gesüßt)
1/2 Tütchen Sahnesteif
1 Prise Salz
1,5 TL Erdnussmus

Schlagt die Sahne steif und gebt alles ausser das Erdnussmus in eure Sahne Ich habe einen Spritzbeutel, finde ihn aber nicht mehr. Nehmt daher einen Plastikbeutel (Gefrierbeutel). Einfach eine Ecke unten abschneiden und fertig. Nehmt 4 bis 5 TL von der Masse ab und vermischt dies mit 1,5 TL Erdnussmus. Gebt zuerst die Sahne auf euren Muffin und das die Creme mit dem Erdnussmus. 

Was soll ich sagen, richtig toll. Das Ganze sieht ziemlich aufwendig aus, ist es aber überhaupt nicht. Ich habe halbe Kekse auf die Muffins gepackt. Für 6 Stück reicht mir übrigens eine Packung Oreo Kekse.

Lasst es euch schmecken und dir Annika oder Frau Moon-Spoon sage ich danke für dieses tolle Rezept. (Hier geht's zum Original)

Liebe Grüße
Coco

Cookies Vegan mit viel Schokolade

Keine Kommentare:
Es war mal wieder soweit, ich habe ein Rezept getestet und musste wieder einmal feststellen, das die Mengenangaben leider nicht gestimmt haben. Eure Erfahrung ist jetzt gefragt, ich werde das Rezept so angeben, wie ich es gemacht habe. Schon zu Anfang, seid bei er Flüssigkeit kreativ und gebt eben mehr dazu, wie im Rezept angegeben ist. Ich würde die ganze Sache weniger süß machen, da ich selbst herbere Kekse lieber mag.
Ihr benötigt:
200g Weizenmehl
1 Tafel Bitterschokolade
1 Tafel weiße Schokolade
100g Margarine
90g Zucker
10g Vanillezucker
1Msp Backpulver
1 Prise Salz
Eieersatz (in meinem Fall 2 TL = 2 Eier)
3 EL Hafermilch (oder eine andere Pflanzenmilch)

Wie schon erwähnt, Pflanzenmilch steht definitiv zu wenig im Rezept. Ich hätte nicht so süße Schokolade verwenden soll, zusätzlich zum Zucker im Keks ist die ganze Geschichte doch etwas zu
süß geworden. Bitte heizt euren Backofen bei Ober/Unterhitze auf 165°C auf. Danach gebt ihr die Kekse für 25 Min auf mittlerer Schiene in den Backofen FERTIG. Im Großen und Ganzen ein tolles Rezept, was von mir noch optimiert werden muss.

Bis dato habe ich Kekse immer an Weihnachten gebacken. Das Rezept kann ich mir gut auch mit Erdnussbutter vorstellen. Und er schmeckt kalt besser als warm, lasst also die Schokolade wieder fest werden.

Lasst es euch schmecken
Liebe Grüße
Coco

Vegane Zimtschnecken

Keine Kommentare:
Ich hab in letzter Zeit so oft von ihnen gehört, vielleicht ist auch ein bisschen Nilam schuld daran das ich sie wollte, das ich es vor kurzem einfach ausprobiert habe. Nilam von YouTube war in Schweden und laut Aussage vieler Schweden hat sie da die leckersten Schnecken überhaupt gegessen. Da meiner einer nicht einfach kurz mal zum austesten nach Schweden fahren kann, hab ich sie selbst gemacht und war total begeistert. Auf dem Bild seht ihr inzwischen schon den zweiten Versuch. Die Zimtschnecken sind um es einfach auszudrücken, einfach der Hammer.
Da ich ein Rezept habe, in dem die Mengenangabe von Mehl zum Rest nicht stimmt, bitte ich euch so lange Mehl dazu zu schütten, bis ihr einen Teig habt den man gut ausrollen kann. Denkt daran, der Teig muss eine halbe Stunde gehen und sollte nicht zu trocken sein.
Rezept: (Für etwa 10 Zimtschnecken)

Für den Teig:
50g Margarine (z.B. Alsan)
400g Mehl
1 Pck Trockenhefe
1/2 TL Kardamompulver
1/4 TLSalz
60g Zucker
250ml Pflanzenmilch (in meinem Fall Reismilch)
Bitte bringt Salz und Hefe nicht zusammen in Verbindung. Ein kleiner Hausfrauentrick wäre, die Hefe unter das Mehl zu mengen, dann funktioniert das ganz gut. Kommt Salz mit Hefe in Verbindung, geht euer Teig nicht mehr auf. Erwärmt eure Pflanzemilch handwarm und löst darin die Margarine auf. Aus dem Rest knetet ihr ein Teig und stellt ihn 30 Minuten zum Ruhen an einen warmen Ort.

Für die Füllung:
75g Margarine
1 1/2 EL Zimtpulver
50g Zucker

Margarine auflösen in einem Topf und alle weiteren Bestandteile langsam zu eurer Margarine geben. Passt auf, dass die Masse nicht verbrennt.
Nach 30 Minuten rollt ihr euren Teig rechteckig aus, falls euer Teig zu feucht ist gebt noch etwas Mehl darauf, dann klebt es weniger. Eure Füllung verstreicht ihr auf eurem Teig und behaltet etwas davon auf, das kommt zum Schluss auf eure Schnecken. Nun wird euer Teig einfach eingerollt und etwa 1cm dicke Scheiben abgeschnitten. Wenn ihr eure Scheiben auf das Backblech legt, versucht genug Platz zu lassen, da die Schnecken nochmal 30Minuten gehen müssen. Euren Backofen heizt ihr in den Zwischenzeit auf 250°C auf.
Dann werden die Schnecken für 10 - 15 Minuten goldbraun gebacken. Frisch schmecken sie einfach himmlisch und meine neue Liebe für diese Teile ist geweckt. Sie lassen sich sehr einfach herstellen, man braucht nur etwas Geduld.

Viel Spaß beim backen
Coco

Marmor-Muffins

2 Kommentare:
Ich und Marmorkuchen, ein Kindheitsding ever. Vor allem liebe ich misslungener Marmorkuchen. Also solchen der innen Klümpchen hat und fettig schwer wirkt. Ich bekomme das natürlich so gewollt nicht hin, trotz allem springe ich fast immer darauf an, wenn ich irgendwo einen Marmorkuchen sehe. Selten sind diese aber vegan und da mich wieder meine kindliche Lust gepackt hat, gibt es heut ein Rezept, welches ich auf dem Blog 1001 - vegane Muffins gefunden habe. Schaut auf dem Blog vorbei, er ist wirklich zauberhaft. Übrigens, wer es noch nicht gesehen hat. Vom Vegi zum Veganer hat jetzt eine Blogseite, mit Kollegen nach dem ABC. Seid ihr selbst Blogger im veganen Bereich, schreibt mir und ich nehme euch in diese Liste auf.

Ich habe mich nicht 100% an das Rezept gehalten, allerdings habe ich dieses Rezept gewählt weil mit Rumaroma gearbeitet wurde. Ich liebe Rumgeschmack und konnte mir die Kombination wahnsinnig gut vorstellen.

Bevor ihr loslegt, heizt euren Backofen bei 180°C Ober/Unterhitze vor.

Für 12 Muffins benötigt ihr:


300g Mehl
2 TL Backpulver
170g Zucker
1/2 TL Vanillepulver
150ml Rapsöl
200ml Reismilch
1 TL Rumaroma


Hier habt ihr den Grundteig, das Helle vom Kuchen. Schmeckt auch zum naschen wunderbar. Ihr könnt alles kinderleicht mit einem Schneebesen verrühren. Bitte kippt die Hälfte des Teigs in eine zweite Schüssel. 

Für die dunkle Hälfte eures Teiges benötigt ihr zusätzlich

3 EL Kakao
3 EL Reismilch

Zusätzlich
2 x 1 EL Zitrone

Nun wird noch Zitronensaft benötigt, ich weiß allerdings nicht warum. Ist das eine Geschmacksache? Oder macht man das wegen dem Backpulver. Im Originalrezept steht, dass man schnell sein soll da die Zitrone mit dem Backpulver reagiert. Also schnell machen und die Zitrone unter eure Teige mischen. In den Hellen 1 EL und in den Dunklen ebenso. 

Alles aufteilen auf eure Muffinform. Legt bitte alles mit Papierförmchen aus, ich habe diesmal wieder gelbe gewählt. Bitte macht die Förmchen nicht zu voll, im Rezept steht Hälfte. Ich gebe zu, dass meine etwas voller waren. 


Das ganze kommt für 20-25 Minuten bei mittlerer Schiene in den Backofen. 

Befreit die Muffins aus der warmen Form und lasst sie komplett abkühlen, erst dann könnt ihr sie mit zusätzlich Schokolade verzieren. Dazu verwende ich 100g Blockschokolade. Eurer Kreativität ist keine Grenzen gesetzt. 

Ich bedanke mich bei dem Blog 1001 - vegane Muffins und gehe weiter auf die Suche. Helft mir ein wenig, habt ihr Muffinrezepte auf die ihr schwört? Freu mich auf eure Links und Vorschläge. 

Liebe Grüße
Coco

BANANENMUFFINS MIT SCHOKOFÜLLUNG

Keine Kommentare:
Backofen vorheizen auf 170°C Ober/Unterhitze
Es gibt so Rezepte, die siehst du die interessieren dich. Einen Großteil der Produkte hast du aber nicht oder musst sie erst einmal zu ersetzen wissen. In meinem Buch "Vegan zuhause und unterwegs" habe ich ein Rezept zu einem Bananenkuchen entdeckt, welches ich ausprobieren wollte. Aber nicht als Kuchen, sondern als Muffins, Ich dachte mir selbst, dass ich bei diesem hellen Teig gerne eine Schokoladenfüllung hätte. In 4 der 9 Muffins, die ich heraus gebracht habe, sind Marzipanwürfel versteckt, im Rest einen Klecks vegane Nougatcreme. Mein erster Versuch war gleich ein voller Erfolg.
Ihr benötigt 9 Muffinförmchen aus Papier, eine Muffinform aus Metall
2 reife Bananen (mit der Gabel zerdrücken)
100g Zucker
80ml Rapsöl
1 EL Eiersatz (kann aber auch weg gelassen werden)
1/4 TL Vanille
190g Mehl
2 TL Backpulver
1/2 TL Salz
Pflanzenmilch zum glatt rühren. 
Vegane Nougatcreme oder Marzipan/Pralinen für die Mitte

Bitte zerdrückt die Bananen mit einer Gabel und gebt den Rest der Zutaten in eine Schüssel bis auf die Pflanzenmilch. Was entsteht ist ein zäher Teig, den ihr mit einem Kochlöffel und etwas Pflanzenmilch glatt rührt. Gebt nicht zuviel Pflanzenmilch in euren Teig, der Teig muss eine zähe aber dennoch portionierbare Konsistenz haben, damit ihr diesen in eure Förmchen gebt. Bitte verteilt erst jeweils einen EL in eure Förmchen und drückt dann wenn ihr habt Schokomarzipan oder wie in meinem Fall eine Nougatcreme in die Mitte. Gebt dann wieder einen Löffel Teig auf eure Schokoüberraschung und schaut, das die Schokolade überdeckt ist. Wie ihr seht, geht der Teig ziemlich gut auf, macht die Förmchen also nicht zu voll. 

Gebt alles in den Backofen bei 170°C Ober/Unterhitze und backt eure Muffins auf mittlerer Schiene 25 Minuten goldbraun. Je nachdem welches Mehl ihr verwendet habt, werden eure Muffins goldbraun oder wie in meinem Fall (405) bekommen sie nur eine leichte bräune. 

Falls euch das Rezept gefallen hat, lasst es uns wissen. 

Liebe Grüße
Coco

VEGANER ZWETSCHGENKUCHEN MIT ZIMTSTREUSEL

Keine Kommentare:
Die Zeit für würzige Kuchen ist wieder angebrochen. Nichts Einfacheres als das möchte ich euch hier einen Zwetschgenkuchen zeigen. Ihr könnt den Kuchen variabel auch mit anderem Obst belegen, oder Pflaumen statt Zwetschgen im Supermarkt kaufen. Eins soll schon gesagt sein, da ich im Backen nicht wirklich begabt bin, stammt das Rezept von Chefkoch. Ob Backen jemals eine Leidenschaft von mir wird, weiß ich nicht. Aber ich versuche mein Bestes, euch Kuchen nahe zu bringen, der komplett ohne tierische Produkte auskommt.

Ihr benötigt:
Für den Teig
180 g Mehl
80 g Margarine
80 g Zucker
1 Pck. Vanillezucker
1/2 TL Backpulver
50 ml Wasser
500g Zwetschgen
Fett für die Form

Für die Streusel
150g Mehl
100 g Margarine
100 g Zucker
1 Pck.Vanillezucker
2 TL Zimt
Mürbteig mit Backpulver kannte ich so noch nicht, lässt sich aber unheimlich leicht machen. Allerdings gibt das Originalrezept an, dass man den Teig ausrollen könnte. Davon rate ich euch ab, der der Teig an sich ziemlich weich ist. Macht ihn und lagert ihn mind. 1 Stunde im Kühlschrank. Legt ihn direkt in eure 26cm Springform und drückt ihn mit den Händen flach. Die Zwetschgen entsteinen und vierteln und auf dem Kuchen verteilen. Darauf kommen eure Brösel, eine Sache die ich als Kind übrigens geliebt habe zu machen. 
Springform 26 cm
Backofen auf 180°C Ober/Unterhitze vorheizen
Den Kuchen auf unterster Schiene backen
Backzeit 55 - 60 Minuten

Kuchen nebst Boden machen einen guten Eindruck und er schmeckt fantastisch. Fröhliches Nachmachen. 


RHABARBER-KOKOS-KUCHEN MIT RESTEVERWERTUNG

Keine Kommentare:
Ich wollte unbedingt das Rhabarbereisrezept von Seitan Is My Motor ausprobieren.
Beim Durchlesen des Rezeptes fiel mir eine Passage auf:

"3. Die Flüssigkeit über einem feinen Sieb abgießen und möglichst viel Saft aus dem Rhabarber pressen.
4. Den Saft wieder in den (in der Zwischenzeit gereinigten) Topf geben und die Rhabarberfasern aus dem Sieb entsorgen."

Was? Entsorgen?! Nix da, nicht mir mir! ;)
Den Matsch verwenden wir doch glatt noch weiter! Ich zumindest.
Ich wollte sowieso einen Kuchen mit Hefeteig machen, da fand sich eine wunderbare Verwendung für die Reste.


Für ein Backblech voll duftendem Gaumenschmaus braucht es:

Für den Teig:
500g Mehl nach Wahl
1 Päckchen Trockenhefe oder einen Würfel frische Hefe
250ml lauwarmen Pflanzendrink
80g zimmerwarme Alsan
80-100g Zucker
1 Prise Salz

Für den Belag:
200g frischer Rhabarber
5 EL Rohrzucker
Rhabarbermatsch aus dem Siruprezept von Seitan Is My Motor
5 großzügige EL Kokoscreme
1-2 Prisen gemahlene Vanille
1 Prise Salz und Zimt

So geht's:

Für den Teig das Mehl mit der Trockenhefe gründlich mischen, bzw. den Hefewürfel im Pflanzendrink auflösen.
Zucker, Salz und Flüssigkeit, sowie die Margarine zum Mehl geben und gründlich (mindestens 5 Minuten) zu einem geschmeidigen Teig kneten. Mit den Händen geht das hervorragend.
In einer ausreichend großen Schüssel mit einem Tuch bedeckt an einem warmen Ort 30 Minuten gehen lassen.
In der Zwischenzeit wird der Rhabarber geputzt und in ca. 4-5mm dicke Scheiben geschnitten. In eine Schüssel geben und mit dem Zucker bestreuen.
Nachdem der Teig gegangen ist, wird er erneut kräftig durchgeknetet. Er wird so immer geschmeidiger und fluffiger, deswegen mindestens 5-7 Minuten lang kneten.
Auf einer leicht bemehlten Arbeitsfläche ausrollen (immer diagonal, sonst zieht er sich schnell wieder zusammen) und anschließend in ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech drücken.
Mit einem Tuch abgedeckt erneut für eine Stunde an einem warmen Ort gehen lassen.
Nach dem Gehen den Teig mit einer Gabel mehrfach einstechen. 
Den frischen Rhabarber mit den ausgekochten Resten vermischen, die Kokoscreme unterheben und mit Salz, Zimt und Vanille gründlich verrühren.
Den Ofen auf 150°C vorheizen (Umluft).
Nun die Rhabarber-Kokosmasse vorsichtig auf dem Teig verteilen (nicht andrücken!) und den Kuchen in den Ofen schieben.
Für 30 Minuten auf mittlerer Schiene backen und zwischendurch die Farbe kontrollieren. Wenn er zu dunkel wird, die Temperatur etwas reduzieren. Sollte er nach der halben Stunde noch etwas blass sein, aber der Teig durchgebacken aussehen, kann man für 3-5 Minuten auf Oberhitze stellen.
Den Ofen ausstellen, aber den Kuchen noch für 5-10 Minuten bei Restwärme im Ofen lassen.
Dann den Kuchen herausholen und im Blech auskühlen lassen.
Nach Belieben mit Zucker- oder Schokoladendekor bestreuen.


Anmerkung:
Die Nonpareilles auf meinen Fotos sind nicht vegan, da sie einen Bienenwachsüberzug haben. Ich wollte sie endlich aufbrauchen, was mir mit dem Kuchen auch endlich gelungen ist.

Luftdicht verpackt trocknet der Kuchen nicht aus und kann gut 1-2 Tage durchziehen, bevor man ihn restlos verputzt.
Mein Ofen wollte etwas stänkern, weswegen der Boden leicht dunkel geworden ist. Man sollte lieber ein Auge auf den Teig haben und öfter in den Ofen schauen, bevor man den Moment verpasst, an dem der Teig zu dunkel und hart wird. Es wäre sonst sehr schade drum, da gerade der fluffig helle Teig wunderbar mit dem Kokos-Rhabarbergeschmack harmoniert.

Eure carnam ☺

RHABARBER-CHEESECAKE

Keine Kommentare:
Endlich wieder Gartenrhabarberzeit! Meine Mutter hatte uns bei einem Besuch jede Menge von ihrem Nachbarn mitgegeben.
Der erste Kuchenplan war ausgeheckt und Dank unserem Edeka, er endlich auch Seidentofu im Sortiment hat, wurde es ein Cheesecake - mhhhh~!


Der Kuchen ist angelehnt an das Rezept von Nicole Just aus ihrem Buch Vegan backen.
Ich habe nur die Margarinemenge etwas angepasst, da mir sonst immer eine ölige Suppe aus der Backform tropfte, wenn in der Füllung zuviel Margarine enthalten war.

Gebraucht für eine 24/26er Springform werden:

Für den Boden:
260g Mehl
1/2 Päckchen Backpulver
120g Zucker
1 Prise Salz
160g weiche Alsan
2 Msp. gemahlene Vanille

Für die Füllung:
800g Seidentofu
170g Alsan
Saft und Schale von 2 Zitronen
200g Tofu natur
150g Zucker
2 Päckchen Vanillepuddingpulver
300g Rhabarber 
10 EL Rohrzucker
1-2 Prisen Zimt

So geht's:

Den Rhabarber putzen, in kleine Stücke schneiden und mit 10 EL Zucker auf kleiner Flamme 8-10 Minuten zu Kompott kochen. Mit Zimt abschmecken und auskühlen lassen.
In der Zwischenzeit den Teig zubereiten.
Dafür Mehl, Backpulver, Zucker und Salz in einer Schüssel gut vermischen. Die weiche Alsan daraufgeben und rasch mit den Händen zu einem Teig kneten. Den Teig in die gefettete Springform drücken und im Kühlschrank gut eine Stunde ruhen lassen.

Eine halbe Stunde vor Ende der Kühlzeit den Seidentofu in ein Küchentuch oder mit Küchenpapier ausgelegtes Sieb legen und abtropfen lassen. Den Naturtofu ebenso abtropfen lassen.
Nach ca. 15 Minuten den Backofen auf 180°C vorheizen.
Die Alsan in einem Topf schmelzen und wieder abkühlen lassen. Die flüssige Margarine zusammen mit dem Zitronensaft, der Schale, dem abgetropften Tofu, dem Naturtofu, sowie dem Zucker und Puddingpulver in den Mixer oder die Küchenmaschine geben, bzw. mit dem Pürierstab glatt pürieren.
Nun einen kräftigen kleinen Klecks Rhabarberkompott auf den Teigboden geben. Ca. die selbe Menge Tofumasse auf den Kompottklecks geben. Die Massen drücken sich gegenseitig breit und es entsteht ein Ringmuster. Im Wechsel so weiter verfahren, bis Kompott und Tofumasse komplett in der Form sind. Wer mag, kann für ein leichtes Muster mit einem Löffelstiel Streifen vom Rand zur Kuchenmitte hin ziehen.
Den Kuchen in den Ofen schieben und ca. eine Stunde backen. Danach bei leicht geöffneteter Ofentür im Ofen auskühlen lassen (wenn die Tür nicht offen bleiben will, kann man einen Holzlöffel hinein klemmen).


Uns hat der Kuchen unheimlich gut geschmeckt und der Junior hätte ihn fast ganz alleine verputzt.

Eine leckere Rhabarberzeit!
carnam ☺
 

SAFTIGER SCHOKOKUCHEN MIT APFELDECKE

Keine Kommentare:
Dieser Kuchen entstand aus Frust, weil mein Sohnemann mich am Sonntag viel zu früh aus dem Bett geworfen hatte.
Er ist recht simpel und schnell gemacht, wenn man alle Zutaten griffbereit hat.
Der Teig ist an Muffinteig angelehnt und muss daher auch rasch verarbeitet werden.


Für eine 24er Springform werden gebraucht:

200g Mehl nach Wahl
150g Rohrzucker oder Agavendicksaft
25-30g Backkakao
1 TL Natron
1 Päckchen Vanillezucker
eine Prise Salz
1 EL Apfelessig
300g Sojajoghurt, je nach Mehlsorte eventuell mehr
2 Äpfel, Kerngehäuse entfernt und in dünne Spalten geschnitten
Zimtzucker oder Hagelzucker zum Bestreuen, eventuell helle Marmelade zum Bestreichen

Ran an die Rührschüssel:

Den Ofen auf 180°C vorheizen.
Zuerst alle trockenen Zutaten miteinander vermengen. Die feuchten Zutaten in einer seperaten Schüssel mischen und vorsichtig zur Mehlmischung geben. Mit einem Löffel ist alles rasch untergehoben, bitte kein Rührgerät verwenden. Sobald alle Zutaten vermengt sind, den Teig in eine gefettete Springform füllen und die Apfelspalten ziegelartig darauf verteilen. Mit Zimtzucker bestreuen und für ca. 25 Minuten auf der mittleren Schiene backen. Nach der Backzeit den Ofen ausstellen, den Kuchen aber erst nach weiteren 10-15 Minuten herausholen. Den Ofen in dieser Zeit nicht öffnen!
Nun kann man die Apfelspalten noch mit der Marmelade bestreichen, damit sie schön glänzen und Hagelzucker darüberstreuen.
Nach dem Auskühlen den Kuchen in Stücke schneiden und in einer Dose verwahren. Damit behält er seine Saftigkeit und erinnert von der Konsistenz her an einen Brownie.

Gegen den Morgenmuffelfrust hat er super geholfen. ☺
Eure carnam ♥

BANANENPANCAKES I EINFACH ABER LECKER! I REZEPT

Keine Kommentare:
Pancakes gehen immer! Ob zum Frühstück oder als Nachtisch. Ich bevorzuge ersteres, wenn es die Zeit erlaubt. Meistens kommen sie am Wochenende auf dem Teller.

Was ihr dafür braucht?

Zutaten:

150ml Hafermilch
1 Packung Vanillezucker
1 EL Brauner Zucker
1 Prise Salz
1 EL Kokosöl + etwas Kokosöl zum braten
100g Mehl eurer Wahl + 1TL Backpulver
3 reife Bananen

Herstellung:

Zunächst werden Hafermilch, Vanillezucker, brauner Zucker und das Salz vermischt.
Das Kokosöl auflösen und ebenfalls zum Teig hinzufügen.
Zum Schluss Mehl und Backpulver gut vermengen.
Die Bananen in Scheiben schneiden und kurz unterheben.
Die Pfanne nur mit etwas Kokosöl austreichen und dann die Pancakes darin ausbacken,

Das Rezept reicht für ca. 6 mittelgroße Pancakes.
Das bleibt natürlich aber euch überlassen.

Wir essen meistens dazu Obst, Joghurt oder selbstgemachtes Eis. 
Probiert aus was euch schmeckt!



Viel Spaß beim nachmachen!

Euer FrolleinDreizehn



DINKELSCHROTBROT MIT SAUERTEIG

Keine Kommentare:

Dieses Brot ist von der Zubereitung her recht simpel, es hat eine knusprige Kruste und ist schön luftig.

Für einen Laib braucht man:

500g Dinkelvollkornmehl
150g Dinkel, mindestens 12 Stunden eingeweicht
50g zarte Haferflocken
1 gehäufter TL Salz
1 Päckchen Sauerteig
1 Päckchen Trockenhefe
1 TL Koriander
350ml handwarmes Wasser

Den eingeweichten Dinkel abgießen und in der Küchenmaschine oder mit einem Multizerkleinerer grob schroten.
Das Mehl in eine Schüssel geben und die Trockenhefe untermischen. Das Schrot, die Haferflocken, den Sauerteig und das Wasser einkneten. Den Teig an einem warmen Ort gut eine Stunde gehen lassen. Das Volumen sollte sich sichtlich vergrößern.
Nach einer Stunde das Salz und den Koriander einkneten. Das Brot kräftig zusammenstoßen, das knetet die Luft in den Teig. In eine Form oder auf ein mit einem Backpapier ausgelegte Backblech legen, mit einem Tuch bedecken und wieder gut eine Stunde gehen lassen.
Den Backofen auf 220°C vorheizen und eine feuerfeste Schale mit Wasser in den Ofen stellen.
Das Brot in den Ofen schieben und nach 10 Minuten die Temperatur auf 200°C reduzieren.
Für 50- 60 Minuten abbacken.
Das Brot ist fertig, wenn es hohl klingt, wenn man auf den Boden klopft.
Die Oberseite mit etwas Wasser bestreichen und auf einem Gitter auskühlen lassen.


Frisch aus dem Ofen ist es am leckersten. ;)
Eure carnam

KEKSKUCHEN VEGAN - KALTER HUND/SCHNAUZE | REZEPTTEST

2 Kommentare:

Habe heute für euch ein Rezept aus dem Buch
 Kaffeeklatsch Vegan von Isabell Keller getestet.

Das Rezept klang ziemlich einfach und ich war gespannt
ob es den Erinnerungen an Omis kalter Schnauze gerecht werden kann.

Zutaten:

Für den Teig:

450g Weizenmehl
400g vegane Margarine
150g Puderzucker
1 Packung Bourbon-Vanille-Zucker
2 Msp. Vanillepulver

Für die Füllung :

500g Puderzucker
250g vegane Margarine
4 EL Kakaopulver



Zunächst wird aus allen Zutaten für den Teig der Mürbeteig für die Keksschichten hergestellt,
Dieser muss dann ruhen und später in 4 Stücke aufgeteilt und ausgerollt werden.


Diese werden dann bei 180°C Umluft ca. 25min gebacken.





Für die Füllung wird die Margarine aufgeschlagen und nach und nach der Puderzucker mit dem Kakao dazugegeben bis eine gleichmässige Creme entsteht.


Jetzt werden beide Komponenten geschichtet und zum Schluss wird der Kuchen gestürzt und auch von aussen eingestrichen mit der Creme.
Über Nacht sollte er dann noch kalt stehen,



Mein Fazit:

Leider hat der Kuchen mich nicht an den von meiner Oma erinnern können.
Die Creme war leider einfach nur süss und pappig.
Bisher kannte ich auch nur die Verwendung von Kokosöl für den kalten Hund und Schokolade.
Im Buch war es zwar als Tipp angegeben aber diese Variation wäre wohl als Rezept an sich die bessere Lösung gewesen.
Die Keksschichten waren meiner Meinung nach zu dick und nicht knackig genug sondern bröselten eher im Mund.
Für mich leider ein Flop.
Benutzt bitte Schokolade für die Füllung , Kakao macht es nur staubig im Mund!

Natürlich werde ich noch weitere Rezepte aus dem Buch testen, denn an sich war ich sehr begeistert vom ersten Eindruck! 


Habt ihr ein ultimatives Kalter Hund /Schnauze Rezept ? :)


Bis Bald! 

Euer
 FrolleinDreizehn

STOLLEN - EINMAL NACH THÜRINGER ART & EINMAL À LA CARNAM :)

2 Kommentare:

Schmeißt eine Weihnachts-CD an, schaltet die Lichterketten ein und zündet die Kerzen an!
Jetzt kommt ein Weihnachtsklassiker schlechthin.

Ich habe mich in alter "Das gab's immer bei Oma in der Adventszeit" Tradition für einen Butterstollen nach Thüringer Art entschieden und noch einen eigenen dazu kreiert.
Der Grundteig für Stollen ist meist so reichlich, dass man ihn gut und gerne in mehrere kleine Portionen aufteilen kann. So kann man die einzelnen Stollen leichter verpacken, nach dem Anschneiden sind sie schneller aufgegessen und werden nicht so schnell trocken.
Außerdem hat man ein kleines Mitbringsel in petto, falls man kurzfristig irgendwohin eingeladen wird.
Ich habe zum Backen mein selbstgemachtes Orangeat, Zitronat und Mandarinat verwendet.
Vor der Verwendung wird die entsprechende Menge im Multizerkleinerer oder Mixer kurz durchgemixt, damit die Stücke etwas feiner werden.
Die eine Hälfte des Teiges habe ich zu besagtem "Butterstollen" verarbeitet, die andere mit Zutaten meiner Wahl zubereitet.


Für zwei Stollen braucht ihr:

Grundteig:
500g Mehl nach Wahl
100ml Mandelmilch
1 Würfel frische Hefe
1-2 Prisen Salz
40g Zucker
1 Päckchen Vanillinzucker
275g Alsan
2 TL Zitronenschale

Für den "Butterstollen nach Thüringer Art":
150g Rosinen
3 EL brauner Rum (z.B. von Stroh) oder heißes Wasser
15g Zitronat
35g Orangeat
40g gehackte Mandeln

Für den Stollen à la carnam (Pistazienstollen):
40g gehackte Pistazien
80g Cranberries + 3EL heißes Wasser
50g Mandarinat
20g gehackte Mandeln

Außerdem:
Puderzucker zum Bestäuben
Alsan zum Bestreichen
etwas Zucker zum Bestreuen

Zuerst werden die Rosinen abgewaschen, gut abtropfen lassen und mit dem Rum in einem verschließbaren Behälter vermischen. Im Kühlschrank können sie nun ca. 24 Stunden durchziehen.
Die Cranberries ebenfalls abspülen, mit dem heißen Wasser in ein verschließbares Gefäß geben  und im Kühlschrank einen Tag lang durchziehen lassen.

Achtet bitte darauf, dass die Zutaten Zimmertemperatur haben.
Für den Grundteig das Mehl in eine große Schüssel geben und eine Mulde hinein drücken. Die Hefe in die Mulde krümeln, die Mandelmilch zugießen und einen weichen Vorteig rühren. Dafür muss nicht das gesamte Mehl eingerührt werden. Den Vorteig abgedeckt an einem warmen Ort 30 Minuten bis 1 1/2 Stunden gehen lassen.

In der Zwischenzeit das Orangeat und Zitronat für den Butterstollen in den Mixbehälter eurer Küchenmaschine oder eines Multizerkleinerers geben und zu einer sehr groben Paste zerkleinern.
Für den Pistazienstollen das selbe mit dem Mandarinat machen.
Die gehackten Mandeln und die gehackten Pistazien in separate Schüsseln geben (einen Teil Mandeln bei den Pistazien nicht vergessen) und beides mit heißem Wasser überbrühen. Nach 5 Minuten in ein Sieb geben (separat) und gut abtropfen lassen.

Wenn das Mehl an der Oberfläche des Teiges rissig geworden ist und sich das Volumen sichtlich vergrößert hat, werden die Alsan, Zucker, Salz, Zitronenschale und Vanillinzucker untergeknetet.
Den Teig kräftig durchkneten, bis er geschmeidig und glänzend ist. Eventuell etwas Mehl zugeben, falls er zu sehr klebt.  Wieder 30 Minuten an einem warmen Ort gehen lassen.

Den Ofen auf 200°C vorheizen.
Nun den Teig halbieren.
Unter die eine Hälfte Mandeln, Rosinen, Zitronat und Orangeat kneten. Zu einem Stollen formen und auf ein mit Backpapier belegtes Blech setzen. Den Stollen lieber sehr hoch formen, im Ofen fließt er noch etwas in die Breite.
Die zweite Hälfte mit Pistazien, Mandeln, Cranberries und dem Mandarinat verkneten. Ebenfalls zu einem Stollen formen und auf das Blech setzen.
Die Stollen mit etwas Wasser besprühen oder bestreichen und in den Ofen schieben.
Die Temperatur auf 160°-170°C reduzieren und gut eine Stunde backen. Sollten die Stollen sehr schnell braun werden, die Temperatur auf 150°C reduzieren.

Nach dem Backen werden die Stollen mit etwas zerlassener Alsan (ca. 1 gr. EL) bestrichen und mit Zucker bestreut.
Gut gegen Schleckermäulchen verteidigen!


Nun sollten sie auf dem Blech mehrere Stunden lang auskühlen. Am besten geht das über Nacht im ausgekühlten Backofen.
Am nächsten Tag nur noch kräftig mit Puderzucker bestäuben und in einem passenden Behälter oder einer großen, dicht schließenden Plastiktüte verpacken und 2-3 Tage durchziehen lassen. Noch besser schmecken die Stollen nach einer Woche Ruhezeit, aber so lange leben sie meistens nicht. ;)


Falls der Puderzucker sich durch die Feuchtigkeit des Stollens verflüssigt und eine Glasur bildet, vor dem Servieren einfach nochmal mit Puderzucker bestäuben.

Ich wünsche euch ein frohes Nachbacken und Vernaschen!
Eure carnam ♥

EXPERIMENT: ORANGEAT, ZITRONAT & MANDARINAT SELBERMACHEN - RAW!

Keine Kommentare:

Geliebte Resteverwertung!
Wenn man die Möglichkeit hat, an unbehandelte Orangen, Mandarinen und Zitronen zu kommen, lohnt es sich sehr, die Schalen zum Backen zu verwerten.
Für die Weihnachtszeit ist das natürlich besonders lecker und praktisch, zum Beispiel für Stollen und Lebkuchen.
Im Buch "Indisch inspiriert" von Ute-Marion Wilkesmann gibt es ein Rezept mit den Schalen und einer entsprechenden Menge Honig anstatt Zucker. Das Rezept kommt durch den Honig ohne Kochen aus, da dieser desinfizierende Eigenschaften hat.
Ich möchte nun probieren, das Rezept ersatzweise mit Agavendicksaft herzurichten und möchte sehen, wie gut das gelingt und wie lange sich das Ergebnis hält.
Natürlich wird der Großteil bald genutzt werden, für besagte Lebkuchen und Stollen.

Falls ihr mit mir experimentieren möchtet:

Die Schalen der Früchte in Vierteln einritzen und vorsichtig abpellen. Je mehr weiße Haut an den Schalen bleibt, desto intensiver wird der Geschmack.
Ich habe drei Orangen, sechs Mandarinen und zwei Zitronen verwendet.
Dementsprechend drei alte Marmeladengläser mit abgeschraubten Deckeln in einem Topf mit heißem Wasser für zehn Minuten auskochen.
Vorsichtig, am besten mit einer Bratzange aus dem Wasser fischen und auf ein sauberes Handtuch stellen.
Die Schalen kleinschneiden oder wiegen, jede Sorte in ein noch heißes Glas füllen und mit der ca. doppelten Menge Agavendicksaft vermengen. Die Deckel verschließen, Gläser auf den Kopf stellen und drei Tage so stehenlassen. Achtung! Geht bitte sicher, dass die Deckel 100% dicht schließen, sonst erlebt ihr eine klebrige Überraschung!
Ich habe die Schalen abgewogen und mit dem doppelten Gewicht an Agavendicksaft aufgefüllt, somit waren die Schalen gerade bedeckt.
Bei mir ergaben sich daraus für:
  • 146g Mandarinenschalen (6 Stück) ca. 300g Agavendicksaft
  • 52g Zitronenschalen (2 Stück) ca. 100g Agavendicksaft
  • 92g Orangenschalen (3 Stück) ca. 180g Agavendicksaft


Nach vier Tagen sahen die Gläser so aus:


Ich habe alle drei Sorten probiert und bin mit dem Ergebnis zufrieden. Die Schalen sind zwar noch hart, nicht so geleeartig, wie man es von gekochtem bzw. gekauftem Orangeat etc. kennt. Dafür ist ihr Aroma angenehm süß-bitter und nicht einfach nur klebsüß, wie es bei handelsüblichem Orangeat und Zitronat der Fall ist. Mein Zitronat ist am bittersten, da ich eine nicht ganz reife Zitrone erwischt hatte. Hingegen ist mein Orangeat ein wahres Gedicht, das waren die Orangen selbst auch schon.
Die Schalen nehmen den Dicksaft nicht komplett auf. Beim Backen müsste man demnach die Flüssigkeitsmenge etwas anpassen, damit der Teig nicht zu klebrig wird.
Mal sehen, ob ein Gläschen übrig bleibt, damit ich die Haltbarkeit testen kann.

Wenn ihr das Rezept ausprobiert, schreibt mir doch bitte in die Kommentare, wie es bei euch geworden ist. :)
Ich mache mich nun ans Verbacken und zeige euch das Ergebnis mit Rezept in den kommenden Tagen. Falls ihr auch Lebkuchen und Stollen backen wollt, bedenkt bitte, dass beide Gebäcke ca. eine Woche lang durchziehen sollten, um ihr Aroma voll zu entfalten. Plant also genug Zeit ein.
Viel Erfolg und Spaß beim Backen!

Eure carnam ♫

SAFTIGE APFEL-NUSS-NESTER AUS STREUOBST

4 Kommentare:
Bei Herbstspaziergängen sammle ich unheimlich gerne Streuobst an brachliegenden Feldern oder auf Streuobstwiesen. Manche Apfelsorten dort sind richtige alte Perlen, mit einem saftigen, süß-sauren Aroma wie man es bei Äpfeln aus dem Supermarkt kaum noch findet.
Viele Bauern und Grundstückbesitzer solcher Wiesen verwenden das Obst selbst nicht und freuen sich, wenn das Obst aufgesammelt, gepflückt und verbraucht wird. Zudem bieten die Wiesen und Bäume Lebensraum für viele Tiere, darunter auch bedrohte Arten, wie z.B. der Steinkauz, weswegen ihr Erhalt gefördert und die Wiesen selbst gepflegt werden müssen.

Auf den folgenden Seiten könnt ihr nach Streuobstlandschaften in eurer Nähe stöbern:



Streuobst an sich, also die Äpfel, Birnen, Zwetschgen, Haselnüsse und Mirabellen, die am häufigsten vorzufinden ist, eignen sich hervoragend für Crumbles, Blechkuchen und Kompott.
Die zumeist kleinen Äpfel kann man mit einem Schluck Apfelsaft und einem kleinen Stückchen Margarine in eine Auflaufform geben und für 20 Minuten in den Ofen schieben. Heraus kommen herrlich aromatische Bratäpfel - schnell, einfach und unheimlich lecker!

Mir war nach etwas mit Hefeteig in handlichen Portionen. Daher: Muffinblech und Teigrolle gezückt und auf geht's! 


Für 24 Stück werden gebraucht:

Für den Teig:
500g Dinkelmehl
50g Zucker
1 Würfel frische Hefe
100ml Vanille Sojadrink (z.B. von Edeka)
150ml normaler Soja- oder Haferdrink
1 Prise Salz
1-2 Prisen Zimt
70g Alsan Bio oder andere Margarine

Für die Füllung:
500g leicht säuerliche Äpfel
3 EL Zitronensaft
100g gehackte Para- oder Pekannüsse
150g Aprikosenmarmelade

Den Sojadrink mischen, erwärmen und die Margarine darin schmelzen. Wenn die Flüssigkeit handwarm ist, die Hefe hineinbröseln und unter Rühren auflösen.
Auf keinen Fall die Hefe in heiße Flüssigkeit einrühren, sonst stirbt sie ab und der Teig geht nicht auf!
Mehl, Salz, Zucker und Zimt mischen, die Flüssigkeit hinzugeben und zu einem geschmeidigen Teig verkneten.
Abgedeckt an einem warmen Ort ca. eine Stunde gehen lassen.
In der Zwischenzeit die Äpfel waschen, vierteln und entkernen. Erst in feine Scheiben und dann in kleine Stücke schneiden. Die Marmelade vorsichtig in einem Topf erwärmen, vom Herd nehmen und die Apfelstücke, die gehackten Nüsse und den Zitronensaft einrühren.
Den Teig in zwei Teile teilen und ein 12er Muffinblech mit Papierförmchen auslegen.
Die erste Teighälfte auf einer bemehlten Fläche ca. 20x30cm breit ausrollen und in 12 Quadrate schneiden. Ein Teigquadrat auf den flachen Handteller legen und 1 EL Apfelfüllung darauf geben. Vorsichtig in ein Papierförmchen setzen und die Ecken nach Innen umschlagen. Mit allen Quadraten so verfahren und im vorgeheizten Backofen bei 160°C (Umluft) ca. 15-20 Minuten goldbraun backen. Nach Belieben 5 Minuten vor Ende der Backzeit mit etwas Aprikosenmarmelade bestreichen und mit Hagelzucker bestreuen.
Die zweite Teighälfte ebenso zubereiten.
Nach dem Backen auskühlen lassen und in einer Vorratsdose aufbewahren - so bleiben sie schön saftig.


Wer eine Streuobstwiese mit Mirabellen findet, kann die Aprikosenmarmelade alternativ durch Mirabellenmarmelade ersetzen. Genauso lassen sich die angegebenen Nüsse durch Haselnüsse ersetzen. Somit würde man komplett mit Früchten von Streuobstwiesen auskommen. :)

Habt ihr vielleicht auch Rezepte für Streuobst? Für Marmelade oder Gebäck?
Lasst es uns in den Kommentaren wissen!

Mahlzeit!
carnam